Umlenker 2. und 4. Gang

Sobald ein Wagen ins Alter kommt, fangen hier und da kleine Probleme an. Beim 205er mit MA Getriebe kommt es öfters vor, dass der 2. und 4. Gang nicht mehr drinnen bleiben. Es ist, als ziehe ein Gummiband den 2 bzw. 4 Gang wieder aus seiner Position in den Leerlauf.
Daran ist der Umleker des Schaltgetriebes schuld. Der Umlenker ist ein Winkel, der zwischen den beiden Stangen vom Getriebe und der Schaltstange beweglich befestigt ist. Die Stange vom Schalthebel her kommend ist an einer Stelle nicht mit einem Kugelkopf, sondern mit einer Öse befestigt, um sicherzustellen, dass die Stange sich nicht aushängen kann. Dies ist jedoch der Schwachpunkt im Alter: Die Öse gammelt mit den Jahren auf dem Stift fest, um den sie sich drehen soll. Der Umlenker liegt übrigens auf der Beifahrerseite, hinter dem Motor bei dem Kat.

Nachdem man – wie auf den Bildern zu sehen – vergebens diverse Mittel wie WD40 und Silikonspray verschwendet hat, kommt man zu dem Schluss, dass der Umlenker samt der Stange raus muss. Glücklicherweise ist die 21er Mutter, die den Umlenker an der Karosserie befestigt ab Werk mit einer Blechkappe geschützt, so dass diese wie neu ist und gut heraus gedreht werden kann. Zuerst zieht man die Blechkappe ab:

Die Schraube kann nun ein wenig gelockert werden – jedoch sollte sie noch nicht entfernt werden. Ich habe sie ein wenig rausgedreht und WD40 an den Hals gesprüht, damit sie später einfacher rausgeht.

Auf der Öse ist zur Sicherung ein Federring und eine Beilagscheibe. Beide müssen vorsichtig entfernt werden. Den Federring mit einem Schraubendreher o. ä. spreizen und dann vorsichtig wegdrücken. Dann die Beilagscheibe nach oben hin wegnehmen:


Nun muss man die Kugelgelenke aushängen. Das geht an einfachsten, indem man einen 13er Schraubenschlüssel nimmt und es von unten her abhebt:

Gleiches muss man unter dem Wagen an der Schaltstange tun:

Sind die Kugelköpfe ausgehangen, so kann man die Schraube endlich entfernen:

Ist das geschehen, so kann man den Umlenker mit viel Geduld samt der Stange zum Kofferraum hin ueber die Achse am Kat vorbei rausziehen. Man muss es ein wenig drehen, damit der Umlenker daran vorbeipasst. Auf einer Bühne, Grube oder Auffahrrampen geht es einfacher, da man dabei mehr Platz hat. Man muss nun das Gelenk wieder gangbar machen:

Dazu mit viel Kraft den Umlenker und die Stange im Gelenk entlang der vorgesehenen Art drehen, drehen und nochmals drehen. Nach einem gewissen Kraftakt loest sich die Öse wieder und man kann sie vom Umlenker abziehen:


Hat man beide Teile vor sich liegen, geht es ans reinigen. Ich habe die Öse von innen und den Stift von aussen mit feinen Schleifpapier von dem Gammel/Rost befreit und anschliessend etwas Fett für Gleichlaufgelenke raufgetan, dass die nächsten 17 Jahre wieder Ruhe sein wird:

Der Einbau ist einfacher als der Ausbau, da man die Stange ohne Umlenker einfach beim Kat vorbai über die Achse schieben kann. Die Kugelgelenke einfach durch zusammendrücken wieder einschnappen lassen und die Mutter nach dem Festziehen wieder mit der Blechkappe abdecken (rastet auch ein). Auf keinen Fall sollte man die Beilagscheibe und den Federring an der Öse vergessen.

Viel Spaß!!!

Münzfach ausbauen

Das Münzfach war das einzigste, das im 205GT geklappert hat – und hat mich gestoert. Also habe ich kurzerhand beschlossen, das Fach auszubauen und das Klappern zu beseitigen. Das Klappern selbst kam offensichtlich von dem Schnapper, der den Deckel geschlossen hält.

Um das Fach auszubauen, muss man es öffnen und vorsichtig aushebeln. Vorne ist es an 2 Stellen tief eingesteckt, so dass es am einfachsten ist, das Fach von hinten her mit einem breiten Schraubendrehen auszuhebeln. Natürlich sollte man ein dickeres Tuch darum wickeln, um das Armaturenbrett nicht zu verkratzen:

Hier erkennt man gut, wo das Fach eingehangen war, das erleichtert einem die Suche nach den Hebelpunkten, an denen man ansetzen sollte:

Ist das Fach draussen, so kann man sich daran machen, den Schapper auszubauen. Der ist glücklicherweise einfach reingesteckt.

Man drueckt vorsichtig die Seiten zusammen und schiebt den Schnapper dann gerade nach oben heraus:

Um das Klappern zu beseitigen, habe ich ein wenig schwarzen Isolierband darum gewickelt, damit der Schnapper dicker wird und nicht mehr in der dafuer vorgesehenen Öffnung im Münzfach wackelt.
Das Fach schliesst immernoch tadellos – nur das Klappern ist endlich verschwunden.

Der Zusammenbau erfolgt wie immer in umgekehrter Reihenfolge…

Viel Spaß!!!

Zentralverriegelung Vordertüren

Der 205GT hatte ab Werk eine Zentralverriegelung verbaut. Die Stellmotoren haben leider nach 17 Jahren ihren Dienst versagt. Bevor man für viel Geld die Originalteile bei Peugeot kauft oder ebenso alte Stellmotoren auf dem Schrottplatz, habe ich lieber 30 Euro fuer eine universelle ZV mit Funkfernbedienung bei einem online Auktionshaus ausgegeben.
Grundsatz war jedoch, dass der Wagen weitgehend Originalzustand bleiben sollte. Somit wollte ich nicht die Verkleidungen zerschneiden müssen oder sichtbare Kabel im Wagen haben. Ich war angenehm überrascht, als ich festestellen musste, dass die universellen Stellmotoren die identische Lochbohrung hatten, wie die Peugeot Stellmotoren.
Da der 205er (sofern ohne IR Fernbedienung ab Werk) auch kein Steuergeraet verbaut hat, habe ich die Serienverkabelung im Fahrzeug weiterverwendet, so dass ich keine neuen Kabel in die Türen verlegen musste. Ich habe mir dennoch für die Bilder die Arbeit gemacht, die Kabel einmal durch den Wagen zu ziehen, da viele 205er ab Werk keine ZV haben und somit auch keine Kabel in den Türen.

Man beginnt mit der Demontage der Türverkleidung – bitte beachtet die entsprechende Anleitung auf dieser Seite.

Ist die Verkleidung von der Tuer entfernt, so entfernt man noch schnell das weisse geklebte Schaumstoff an der Türe, um an den Stellmotor zu gelangen. Der Motor selbst ist im Gestänge eingehangen und an dem Blech der Tür verschraubt. Zuerst entfernt man die 2 Schrauben am Stellmotor:

Dann wir der Motor ausgehangen und der neue eingehangen. Bei den universellen muss man das Gest&auuml;nge am Rand wie auf dem Bild nach oben biegen, damit es nicht rausrutschen kann. Das ganze sollte man vorsichtig machen, um es nicht zu beschädigen:

Nun geht es an die Verkabelung. In allen Tueren und der Heckklappe ist ein zweipoliger Stecker (breaum mit einem gruenen und gelben Kabel), die alle miteinander verbunden sind. Man kann also entweder die vorhanden Kabel weiterverwenden (wie ich), oder neue Kabel in die Türen verlegen. Moechte man die Kabel weiterverwenden, so klemmt man die Steuerleitungen des neuen Steuergeraetes (blau+grün bei mir) an die Leitungen an (blau auf gelb, grün auf grün) und schliesst die entspr. Kabel der Stellmotoren (blau+grün) in den Türen an die Peugeotkabel an.

Entscheidete man sich dazu, die Kabel des Steuergerätes zu verwenden, so muss man die Verkleidungen bei den Durchgängen zu den Tüern im Innenraum entfernen und die Kabel dort mit durchstecken. Es sei angemerkt, dass es sehr eng ist:

Man sollte vor dem Zusammenbau alles testen, ob der Wagen mit der Fernbedienung korrekt ver- und entriegelt.

Die Hintertüren folgen in einer seperaten Anleitung.

Viel Spaß!!!

Zentralverriegelung Hintertüren

Als erstes verlgt man am besten die Kabel nach hinten. Dazu rechts am besten rechts und links die Tügummies entlang der Seitenschweller gerade nach oben abziehen. Anschliessend die Metallklemmen vorsichtig nach oben abhebeln. Dann kann man den Teppich anheben und die Kabel darunter verstecken:


Ist man beim Anschnallgurt angekommen, so muss man die Verkleidung dort demontieren, um die Kabel in die Tuer legen zu können. Die Verkleidung ist mit Schrauben befestigt. Diese entfernen (den Sitz am besten ganz nach vorne schieben, damit man Platz hat):

Ist die Verkleidung ab, so muss man den Anschnallgurt ausbauen. Dazu die unterste Schraube an dem Metallbügel rausdrehen und die Rolle aus der Seitenwand nehmen:


In der Seitenwand ist nun noch ein Plastikeinsatz, in dem sich die Gurtrolle befand. Dieser muss auch rausgenommen werden. Das ganze mit einem breiten Schraubendreher raushebeln:


Nun muss man die Tür wieder komplett öffnen und am besten gleich die Verkleidung der Hintertür abbauen (siehe Anleitung links). Man kann den Schlauch einfach aus der B-Säule rausziehen und dort dann das Kabel durchziehen. Man muss von innen durch die Öffnung der Gurtrolle rein und kann dann durch den Durchgang dort rauskommen. Es ist etwas eng, aber durchaus machbar:


Das ganze kann man durch den Gummischlauch in die Tür ziehen (etwas SIlikonspray oder WD40 hilft ungemein) und dann innen in der Tür gut verstauen – also so mit Kabelbindern fixieren, dass das Kabel nicht vom Fensterheber beschaedigt werden kann.

Der Stellmotor in der Hintertuer sitzt am äusseren Ende am Tuergriff. Dort den Original Motor losschrauben und aush&aumlngen. Den neuem einhängen, das Gestänge wie auch in den Vordertüren so biegen, dass es nicht aus dem Motor rutschen kann und alles festschrauben. Die Kabel anklemmen und fertig:

Der Zusammenbau erfolgt – nach erfolgreichem Test – wie immer im umgekehrter Reihenfolge. Beim Anschnallgurt sollte man darauf achten, dass man ihn nur mit Gefühl gerade nach unten abrollen kann um ihn wieder zu montieren, da sonst die mechanische Sperre – die auch beim Bremsen etc. greift – blockiert. Zudem sollte die Schraube am Metallgitter gewissenhaft kontrolliert werden, ob sie wirklich gut festgezogen ist.

Viel Spaß!!!

Zentralverriegelung Elektrik

Hat man die Stellmotoren muehsam verbaut, die Kabel in die Tueren gezogen und den Arbeitsabschnitt abgeschlossen, so muss man noch das neue Steuergerät mit Strom versorgen und die Blinkeransteuerung anklemmen. Die Blinker greift man entweder am Sicherungskasten ab – oder wie ich am Blinkerhebel. Dort ist meistens mehr Platz und man kann die Kabel problemlos mit einem Multimeter ausmessen.

Zuerst entfernt man die Verkleidung um die Lenksäule. Diese ist von unten mit 4 Schrauben befestigt:

Sind die Schrauben entfernt, so muss man aufpassen, dass man nicht die Kabel des Hellgkeitsregelers abreisst. der Ist in die Verkleidung der Lendsäule integriert. Also den Stecker vom Drehregler abziehen und die Verkleidung zur Seite legen.


Nun schaut man von unten an die Anschluesse des Lenkstockschalters – also dem Blinkerhebel. Man sieht auf den ersten Blick zwei Stecker. Der vordere führt dickere Kabel, u.a. die Versorgungsspannung. Wir brauchen jedoch den zweiten, hinteren Stecker mit den 6 gleich dicken Kabeln. Den ziehen wir vorsichtig ab. Die zwei Blinkerkabel sind das oberste und das unterste auf der Seite zum ersten Stecker hin. Auf dem Bild sollte es sehr gut zu erkennen sein:

Man schnappt sich zwei Stromdiebe und klemmt die Kabel des ZV Steuergeraetes an die beiden an:

Nun kann man den Stecker wieder aufstecken, kurz testen, ob alles funktioniert und wieder die Verkleidung der Lenksäule montieren. Den Stecker vom Helligkeitsdimmer sollte man auch nicht vergessen.

Man sollte nun die Verkleidung der Fahrerseite entfernen, um das Steuergeraet an der Lenksäule it Kabelbindern zu befestigen.
Das Steuergeraet benoetigt nun noch ein Dauerplus und einmal Masse. Masse findet man ueberall an der Karosserie, das sollte kein Problem darstellen. Einfach unter eine Schraube an der Lenksäule klemmen und fertig.
Das Dauerplus kann man auch am Sicherungskasten abgreifen. Ich habe es mir sehr einfach gemacht und das Dauerplus an einem leeren Relaissockel abgegeriffen. Einer der PINs im Sockel hatte Dauerplus – also habe ich kurzerhand einen Standardstecker ans Kabel geqeutscht und dort eingesteckt:


Viel Spaß!!!

Verkleidung unter Lenkrad

Die untere Verkleidung der Fahrerseite verbirgt unter anderem einen Teil der Lenksäule und den Sicherungskasten. Wenn man wie ich eine ZV mit Steuergerät verbauen möchte, so befindest sich dort hinter der Verkleidung der ideale Einbauplatz für das Steuergerät, da dort Platz ist und alle relevanten Kabel zum Anklemmen in der Nähe sind: Blinker, Dauerplus und ein guter Massepunkt.

Zuerst entfernt man die 2 Schrauben rechts an der Verkleidung:

Ist die Tür komplett geöffnet, so sieht man direkt noch eine Schraube, die entfernt werden muss:

Als nächstes entfernt man die Abdeckkappe, die bei den neueren Modellen anstelle des Choke verbaut ist. Die Kappe befindet sich links neben dem Lenkrad. Die Kappe ist nur gesteckt, also mit etwas Kraft rausziehen. Darunter verbirgt sich noch eine Schraube:

Weiter geht es im Fussraum: Die lange Schraube an der Achse der Motorhaubenentriegelung muss rausgedreht werden:

Es bleibt eine 10er Mutter im Fussraum hinten an der Wand:

Der Rest der Verkleidung ist nur gesteckt, man kann sie mit Gefuehl abnehmen.

Viel Spaß!!!

Luftfilter wechseln

Ein zuverlaessiger Wagen ist ein Wagen, der regelmaessig gewartet wird. So sollte man auch in regelmaessigen Abstaenden ausser einen Ölwechsel die Filter wechseln, in diesem Fall den Luftfilter. Von den meisten Fahrzeugen kennt man wohl einen eckigen Kasten, der einen rechteckigen Filter enthaelt. Bei dem 1.4er TU3 Motor von PSA (also u.a. auch noch im 306 1.4) ist dies nicht der Fall. Es handelt sich um einen runden Filtereinsatz – wie ein Zylinder.
Der Filter ist eigentlich schnell zu finden. Laienhaft ausgedrückt Hinter dem Motor in Richtung Frontscheibe sitzen 2 zylindrische Körper, die mit einer flachen ovalen Brücke verbundenn sind. Der Luftfilter versteckt sich in dem rechten Zylinder. Der linke ist in Wirklichkeit die Drosselklappe mit allen Anbauten.

Um den Filter zu tauschen, muss man vorichtig die Bruecke entfernen. Dazu fand ich es am einfachsten, den vorderen dicken Schlauch etwa in der Mitte der Brücke zu entfernen. Dazu die Schlelle aufschrauen, zurückschieben und den Schlauch vorsichtig abziehen:


Dann die beiden Schellen lockern, die die Brücke auf Drosselklappe und Luftfilter festhalten. Sind diese lose, kann man die Einheit nach oben abheben und zu sich hin klappen.
Der Filter selbst ist nun noch mit Klammern und einem Drehmechanismus gesichert. Man öffnet zuerst die beiden Metallklammern mit etwas Kraft. Anschliessend dreht man die gesamte Filtereinheit ein wenig im Uhrzeigersinn, um die auf dem Bild (2.) markieren Halterungen zu loesen:

Ist dies getan, so kann man den kompletten Filtern rausziehen und gegen einen neuen ersetzen. Man sollte die Gelegenheit nutzen, den Luftfilterkasten von innen zu reinigen, es lagern sich dort am Boden oft grosse Schmutzpartikel an (Teile von Blättern, tote Fliegen etc.).

Der Zusammenbau erfolgt wie immer in umgekehrter Reihenfolge. Man sollte darauf achten, dass alle Schläuche wieder korrekt und feste sitzen und die Schlellen auch wirklich gut zugezogen sind.

Viel Spaß!!!

Gebläse reparieren

Bei vielen 205ern funktioniert der Regler des Gebläses mit der Zeit nicht mehr so richtig gut. Es scheint so, als habe er einen Wackelkontakt. Man muss an dem mittleren Drehregler ziehen oder wackeln, damit das Geläse seinen Dienst erfüllt. Hintergrund ist meistens eine verschmutzte Platine. Der Drehregler fährt mit Kupfer-Schleifkontakten über diese und stellt so den Widerstand ein – foglich auch die Geschwindigkeit des Gebläses.

Als erstes zieht man die Drehregler gerade nach vorne ab:


Man erkennt rechts und links die beiden Schrauben, die entfernt werden müssen. Sind diese herausgedreht, kann man die Blende vorsichtig nach vorne herausziehen.

Die Platine ist nun mit Plastiknasen festegeklemmt, vorsichtig heraushebeln, damit nichts beschädigt wird.
Nun geht es darum, die Kabel vorsichtig herauszuziehen. Nun kann man die Platine seitlich wegklappen und den Stecker abziehen:

Auf der Platine sitzt der weisse Drehregler. Vorsichtig von der Rückseite her aushebeln:


Nun kann man die Platine und die Kupferkontakte reinigen und mit Kontaktspray behandeln. Ich habe zudem die Kontake ein wenig nachgebogen – das sollte aber sehr vorsichtig gemacht werden, da sie leicht abbrechen.

Der Zusammenbau erfolgt wie immer in umgekehrter Reihenfolge…

Viel Spaß!!!

Verkleidung Handbremse ausbauen

Die Verkleidung um die Handbremse herum ist mit insgesamt 3 Schrauben fixiert. Diese muss man vorsichtig entfernen, sie sitzen sehr fest:

Nun die Handbremse anziehen und nach schräg vorne die Verkleidung abziehen.


Der Zusammenbau erfolgt wie immer in umgekehrter Reihenfolge…

Viel Spaß!!!

Innenlicht Kofferraum

Das Innenlicht im Kofferaum kann auch verschiedenen Gruenden nicht mehr funktionieren:
– eine defekte Sicherung
– ein defektes Birnchen
– eine gebrochenes Kabel in der Durchfuhrung zur Heckklappe
– eine defekter Neigungsschalter in der Heckklappe
Nach der Kontrolle der Sicherung (siehe Handbuch) geht es an das Birnchen. Dazu mit einem flachen Schraubendreher das Licht von unten her heraushebeln:


Ist das Birnchen in Ordnung, so misst man schnell mit einem Multimeter nach, ob auch wirklich +12V am roten Kabel ankommen. Das grüne Kabel schaltet bei geoeffneter Heckklappe Masse. Dazu ist in der Heckklappe unter der Verkleidung ein Neigungsschalter verbaut, der ab einem bestimmten Winkel einen Massekontakt herstellt. Man muss also nun die Verkleidung der Heckklappe abbauen. Diese ist beim 205er mit Plastiknasen gesteckt, bei neueren Modell mit TORX Schrauben befestigt. Die Plastiknasen brechen leider schnell ab, also sehr vorsichtig vorgehen:


Ist die Verkleidung ab, sieht man den Neigungsschalter. Zum testen, ob der Schalter defekt ist, oder das Kabel, zieht man das Kabel an dem Schalter ab und haelt es an Masse, also direkt an die Schraube des Schalters. Wenn das Licht angeht, ist der Schalter defekt, wenn es nicht angeht, kontrolliert man das Kabel mit einem Durchgangsprueber.


Meistens ist es – wie auch in meinem Fall – der Schalter selbst. Man kann versuchen ihn zu reparieren (oeffnen und mit Kontaktspray behandeln), aber das funktioniert selten. Es ist sinnvoll, sich einen neuen funktionierenden zu besorgen. Gute Bezugsquellen sind Peugeot und Schrottplätze mit neueren Unfallwagen. Die Neigungsschalter sind u.a. auch in den Modellen 106, 206, 306 usw.

Der Zusammenbau erfolgt wie immer in umgekehrter Reihenfolge…

Viel Spaß!!!